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And the winner is

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Sigita DAUGULE gewinnt den Preis "Bild des Jahres 2008"

Die Siegerin des von der "Swedbank" und der Agija-Sūna-Galerie organisierten Wettbewerbs "Gemälde des Jahres" ist in diesem Jahr Frau Sigita Daugule mit ihrer Arbeit "Alice hinter den Spiegeln".
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ART COLOGNE 2010


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Sibylle BOSSARD - Schweiz

Wird im Zuge der Diskussion um die Existenzberechtigung der Malerei immer wieder auf die aktuellen Trends verwiesen, welche die Malerei doch immer wiederzubeleben verstehen, gibt es nur wenige Malerinnen und Maler, die sich jenseits dieser Diskussion unbeirrt der Strategien des Marktes am Wesen der malerischen Problemstellung orientieren.

Ausgewählte Arbeiten:

Für die Detailansicht der einzelnen Arbeiten klicken Sie bitte auf die Bilder.

Sibylla BOSSARD -ohne Titel- 2007
21 x 29,7 cm, Mischtechnik auf Maximus-Art Paper

Sibylla BOSSARD -ohne Titel- 1997
Mischtechnik auf Karton, 3x56x154cm

Sibylla BOSSARD -ohne Titel-S- 2006
Öl und Kohle auf Leinwand, 30x30cm

Sibylla BOSSARD -ohne Titel-W- 2006
Öl und Kohle auf Leinwand, 30x30cm

Sibylla BOSSARD - ohne Titel "T" - 2006
Öl und Kohle auf Leinwand, 30x30cm

Sibylla BOSSARD -Türkis II- 1997
Mischtechnik auf Karton, 40x50cm

Sibylla BOSSARD -Türkis I- 1997
Mischtechnik auf Papier, 25x36cm

Eine solche Malerin ist die Schweizer Künstlerin Sibylle Bossard.

In der Tradition von figürlicher Malerei und Landschaftsmalerei setzt sie den darzustellenden Gegenstand in den Hintergrund, um über diesen ein „Netz“ zu spannen, welches sich nicht darin begnügt, ein „Stilmittel“ zu sein, sondern mit der Brechung der einen eine andere Sichtweise provoziert.

Die Flächen erfahren simultan und gleichberechtigt ihre vorher festgelegte Farbgebung, gefangen in ihrer Netzstruktur, gleichzeitig aber über ihre Korrespondenz über dieses Netz hinausweisend. So werden die Raum-Körper Bezüge aufgelöst, in ihre Einzelteile zerlegt und gleichzeitig zu einem neuen „transzendenten“ Raum zusammengesetzt. Aus der Dekonstruktion entspringt die Konstruktion, die Hilfslinie „Strich“ wird nicht kaschiert, sondern löst den rigiden Prozess der Rhythmisierung an den Stellen an, an welchen das „Motiv“ auf den sogenannten Hintergrund verweisen will.

Sibylle Bossard hebt die Beschreibung hervor und gleichzeitig auf. Ihre dialektische Herangehensweise, welche Zwei- und Dreidimensionalität zu einer neuen Einheit vertieft, macht ihre Malerei zeitlos; zwar beschreibt sie ihre Kenntnisse aus der Kunstgeschichte, aber dennoch benutzt sie keine Schemata, welche eine eindimensionale Sichtweise rechtfertigen könnten.


Trutz Bieck, freischaffender Künstler, Köln

  • seit 2004   Freie Künstlerin, lebt und arbeitet in Köln
  • hier ihre persönliche Webseite
  • Sibylle Bossard

    Vita:

    • 1972         geboren in Stans, Schweiz
    • 1993-1996   Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, Uni Zürich
    • 1997          Freies Studium bei Peter Thumm, Keramik-Atelier, Köln
    • 1998-2004    Volontariat, Schnitt SWR, Baden-Baden, und SF DRS, Zürich

    Bilder in verschiedenen schweízer Privatsammlungen

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